Was hat der Besucher Celles, der Kunde, der Celler Bürger von nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen?

Eine Tasse KaffeeWussten Sie eigentlich, dass nachhaltiges Wirtschaften schon am Morgen mit der Tasse Kaffee oder Tee beginnt? Das lässt sich beispielsweise am Thema fairer Handel feststellen.

Ein Ziel für jeden sollte es sein, das eigene (auch unternehmerische) Handeln zu überdenken, auf Kriterien der Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und gegebenenfalls zu ändern. Es sind also Ideen gefragt, die nachhaltiges Handeln ermöglichen. Lassen Sie sich dabei vom Projekt Nachhaltiges Celle - Wirtschaften für die Zukunft einfach inspirieren.

Eine der Kernkompetenzen Celles ist natürlich der Tourismus. Celles Einmaligkeit eines intakten mittelalterlichen Fachwerkensembles, das Welfenschloss mit ältester bespielter Barocktheaterbühne Deutschlands und dem Residenzmuseum sind nur einige der Anziehungspunkte für jährlich rund 270.000 Übernachtungsgäste oder für die rund 1,65 Millionen Tagesbesucher in Celle. Da lag es nahe, dass Unternehmen aus der Tourismusbranche sich als erstes nachhaltig wirtschaftend in Celle aufstellen wollten. Kaum ein anderer Markt in Celle erreicht eine so große Anzahl an Menschen. Die Unternehmen können sich damit ihren Gästen, Besuchern und Kunden nach Abschluss des Projektes Nachhaltiges Celle empfehlen und einen Trend für ihre Stadt in Bewegung setzen, der seines gleichen sucht. Warum also nicht einen leckeren Kaffee in einem Hotel genießen, der fair gehandelt wird? Warum also nicht einen inzwischen nachhaltig wirtschaftlich agierenden Landesbetrieb wie das Celler Bieneninstitut besuchen, der es seinen Millionen Arbeiterinnen und Arbeitern vieler Bienenvölker gleichtut, die man schließlich als „tierische Erfinder der Nachhaltigkeit“ bezeichnen kann. Und warum nicht die Pracht wunderschöner Orchideen aus einer nachhaltig aufgestellten Orchideenzucht in Celle einkaufen. Und wenn Sie sich schließlich in Ihrer Familie bereits der Nachhaltigkeit verschrieben haben oder das Thema die Firmenphilosophie Ihres eigenen Unternehmens beherrscht, suchen Sie vielleicht einen Veranstalter für Ihre Familienfeier, Tagung oder Kongress, der genau auf Ihrer nachhaltigen Linie liegt. In Celle werden Sie ihn mit der Congress Union finden.

Sie sehen - Celle beginnt damit, sich in den verschiedensten touristischen Feldern nachhaltig aufzustellen. Wenn Sie eine hohe Erwartungshaltung an dem Umgang mit der globalen Herausforderung Nachhaltigkeit haben, sind Sie in Celle genau richtig.

Aber selbst, wer nicht die Partnerunternehmen des Projektes besucht, noch nie die Celler Hengstparade erlebt hat, kein Celler Bier der Privatbrauerei Betz trinkt und auch nicht ständig seine Freizeit oder seinen Sport im größten Spaß- und Sportbad der Region, dem Celler Badeland verbringt, hat viele Möglichkeiten, selbst an der Bildung von nachhaltiger ökologischer Entwicklung teilzunehmen. Warum sollte man also nicht einmal für sich überprüfen, wo und wie man Energie nutzt? Oder herausfinden, woher eigentlich die ganzen Lebensmittel und Produkte kommen, die wir so alltäglich konsumieren und wie sie produziert werden. Auch die umweltverträgliche Produktion von Lebensmitteln, ein Umdenken und eine Neustrukturierung von Konsumverhalten sind Themen der ökologischen Nachhaltigkeit.

Zudem gewinnen gesundes Essen und gesunde Ernährung an Bedeutung und damit auch der vorsorgende Verbraucherschutz.

Zu Recht weisen Kritiker auf die Gefahr missbräuchlicher Verwendung des Nachhaltigkeitsbegriffs hin. Kriterien, die es im Projekt zu erfüllen gilt und eine Überprüfung der Celler Betriebe durch eine unabhängige Kommission sowie die anschließende Zertifizierung (Link zur Zertifizierung) sind Instrumente zur Abgrenzung gegenüber anderen. Celle empfiehlt sich als Nachhaltigkeitsstandort, ein Gütesiegel der besonderen Art.

Das Projekt Nachhaltiges Celle - Wirtschaften für die Zukunft will auch einen Beitrag dazu leisten, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Notwendigkeit des nachhaltigen Wirtschaftens zu schärfen und die Bereitschaft zum Mittragen von entsprechenden Maßnahmen zu fördern. Denn letztlich können nur alle gemeinsam mit einer nachhaltigen ökonomischen Entwicklung, mit nachhaltigen wirtschaftlichen Konzepten und vor allem mit einem Umdenken des Verbrauchers helfen, Ökosysteme zu schützen.